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Low Carb: Grillen auf die leichte Tour!

Der Grillabend – eine Kalorienfalle? Das kann passieren. Aber nicht, wenn du unsere Tipps zum Low-Carb-Grillen befolgst!

Ein schön fetter Schweinebauch, serviert mit zuckerhaltigen Saucen und Kohlenhydraten ohne Ende in Form von Folienkartoffeln und Weißbrot: typische Speisen an einem Grillabend. Ist ja auch nichts gegen einzuwenden – es sei denn, du achtest gerade auf deine Figur. Musst du dann jeglichen Grillgenüssen abschwören? Absolut nicht, denn es gibt eine leckere Alternative: das Low-Carb-Grillen!

Was heißt eigentlich Low Carb?

Zunächst ein kleiner ernährungswissenschaftlicher Abstecher: Low Carb kommt aus dem englischen Sprachraum und steht für „Low Carbohydrates“, also wenig Kohlenhydrate. Entsprechend verstehen wir unter Low Carb eine Ernährung, die kaum Kohlenhydrate enthält. Bekannte Vertreter sind die nach ihrem Erfinder benannte Atkins-Diät und die Paleo- beziehungsweise Steinzeiternährung.

Wer sich nach Low-Carb-Prinzipien ernährt, ersetzt Kohlenhydrate durch Fette und Proteine. Denn die eigentlichen Dickmacher, so der Ansatz, seien die Kohlenhydrate. Das bedeutet: Auf dem Teller landen Fleisch und Fisch, Gemüse und Milchprodukte. Weitestgehend tabu sind dagegen Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot – allesamt ordentlich mit Kohlenhydraten bestückt. Ebenso Süßes wie Zucker, Kuchen und Torten.

Low-Carb-Grillen: Welches Fleisch darf ich essen?

Was bedeutet das jetzt für unser Grillevent? Nach der Low-Carb-Lehre ist gerade helles Fleisch wie Huhn oder Pute ein geeignetes Grillgut: Es ist mager und ein prima Eiweißlieferant. Magere Filets und Steaks können beim Low-Carb-Grillen ebenfalls ohne Reue genossen werden. Offensichtliche Fettbomben wie Schweinenacken oder -bauch sind dagegen tabu. Gleiches gilt für Würstchen und Frikadellen.

Fisch geht immer, auch beim Low-Carb-Grillen. Besonders weißer Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren: Neben vielen anderen positiven Eigenschaften unterstützen diese den Fettstoffwechsel. Probiere es aus – mit einem mit einem gegrillten Lachs oder einer gegrillten Forelle!

Low-Carb-Salate zum Grillen

Nudel- oder Kartoffelsalat mit Mayo sind Grillklassiker, aber auch reich an Kohlenhydraten. Wie wäre es stattdessen mit frischen Blattsalaten, Karottensalat, Gurkensalat, Eiersalat oder Rote-Bete-Salat? Alle Low Carb und gut für den Stoffwechsel.

Low-Carb-Grillen und Brot passt ebenfalls selten zueinander: Weißbrote wie Baguette und Ciabatta sind amtliche Kohlenhydrate-Lieferanten. Leckere Alternativen sind Kürbisbrot sowie Brote aus Kokos- oder Mandelmehl.

Saucen und Dips? Klar, aber bitte selbstgemacht!

Natürlich gehören Saucen und Dips zum Grillen wie das Amen in die Kirche. Leider enthalten viele Fertigprodukte, besonders die Allzweckwaffe Ketchup, enorme Mengen an Zucker und versteckten Fetten. Auch hier gilt: Selbst ist der Mann/die Frau! Auf der Basis von Joghurt kannst du schmackhafte Low-Carb-Dips und Saucen zum Grillen anrühren. Verfeinert mit frischen Kräutern, Gewürzen, Knoblauch, Senf oder Curry schmecken sie meist sogar besser als Industrieprodukte.

Buntes Gemüse: Feine Low-Carb-Beilage zum Grillen

Spargel, Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten, Champignons. Auf einem Spieß, in einem Grillpäckchen  oder in einer Grillschale. Keine großen Diskussionen – Gemüse spielt beim Low-Carb-Grillen eine zentrale Rolle! Wieso auch nicht, schmeckt ja auch klasse! Die Ausnahme bildet der beliebte Maiskolben vom Grill – der hat schlicht zu viele Kohlenhydrate.

Selbst ein Dessert ist erlaubt

Nicht einmal auf ein Dessert musst du beim Low-Carb-Grillen verzichten. Zwar katapultieren sich viele Desserts durch einen zu hohen Zuckergehalt aus dem Rennen. Aber ein Joghurt mit Früchten der Saison ist doch auch ein hervorragender süßer Abschluss.

Wetten, viele Gäste merken nicht einmal, dass sie beim Low-Carb-Grillen dabei waren?