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Vegan grillen:
Fleischlose Küche, die begeistert

Grillen ohne Fleisch ist die neue Königsdisziplin. Wer sich gesund ernährt, wünscht sich auch am Grill frische neue Ideen. Hier sind sie!

Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam mit Freunden den Grill anzuwerfen und etwas Leckeres zu brutzeln. Und es muss nicht immer Fleisch sein! Wenn du keine tierischen Produkte essen möchtest, kannst du ebenso gut gemütliche Abende am Grill genießen, deine Freunde mit verführerischen Düften locken und kulinarisch verwöhnen. Vegan zu grillen liegt im Trend. In Zeiten, in denen Volkskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck stark zunehmen, überlegen viele Menschen, wie sie ihrem Körper mit einer bewussten Ernährung etwas Gutes tun können.

Die Zeiten, in denen Veganer ein paar mickrige Tofu-Würstchen am äußersten Rand des Grills platzieren mussten und von ihren Freunden mitleidige Blicke ernteten, sind zum Glück vorbei! Mit dem Boom der fleischlosen Ernährung gibt es mittlerweile eine Fülle an Ideen und Rezepten, wie zum Beispiel die „Mit Quinoa gefüllte Paprika“ oder „Gegrillte Avocadohälften“. Du kannst mit deinen Freunden vegan grillen – und niemand wird Fleisch vermissen.

Vegan zu grillen ist aufregend anders

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Statt Steak oder Fisch gibt es beim veganen Grillen bunte Gemüsespieße, würzige Päckchen mit Räuchertofu, gefülltes Gemüse und herzhafte Veggie-Burger. Wie wäre es mit einem Portobello-Burger? Das Rezept findest du in unserem Artikel über Speisepilze, die sich ebenfalls wunderbar auf dem Grill zubereiten lassen. Dazu reichst du knackige Salate, leckere Saucen und frisch gebackenes Brot.

Süße Leckereien wie gegrillte Bananen mit Schokokern runden den Grillgenuss ab. Einfach die Banane der Länge nach einschneiden und mit veganer Schokolade füllen. Bei indirekter Hitze die Banane in ihrer natürlichen Schale garen, bis die Schokolade im Kern geschmolzen ist. Weitere Dessert-Ideen, die sich im Handumdrehen veganisieren lassen, findest du hier.

Vegane Alternativen für Milch, Eier & Co.

Statt klassischer Kuhmilchprodukte verwendest du einfach pflanzliche Alternativen. Für Herzhaftes eignen sich Alternativen aus Soja, Reis und Cashew besonders gut, für Süßspeisen Mandel, Haselnuss, Dinkel oder Kokos. Butter lässt sich ganz einfach mit pflanzlicher Margarine oder Kokosöl ersetzen. Für die Bindung von Teigen eignet sich je nach Geschmacksrichtung Apfelmus, Banane, Sojamehl oder neutraler „Ei-Ersatz“ aus dem Fachhandel. Zum Versüßen sind Agavendicksaft, Ahorn-, Reis- oder Dattelsirup die beste Honig-Alternative.

So wird veganes Grillen

herzhaft intensiv

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Auch wenn es hartgesottene Fleischesser ungern zugeben: Gemüse macht sich gut auf dem Grill. Nicht nur als Zwiebel oder Paprikastreifen zwischen den Fleischbrocken. Mit raffinierten Gewürzen wie geräuchertem Paprikapulver, frischen Kräutern und Nüssen kannst du zeigen, dass vegane Ernährung nichts mit Verzicht auf Geschmack zu tun hat. Hier unsere Gemüsefavoriten, die sich schnell und einfach auf jedem Grill zubereiten lassen:

  • Fenchel in Scheiben indirekt grillen. Anschließend kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Rote Bete in Scheiben direkt grillen und kräftig würzen.
  • Kleine Zwiebeln direkt grillen, größere lassen sich prima füllen.
  • Zucchini der Länge nach halbieren und indirekt grillen oder im Ganzen direkt auf einen Spieß gesteckt.
  • Kartoffeln in Scheiben oder, wenn vorgekocht, im Ganzen indirekt grillen. Immer einölen.
  • Mais lässt sich am besten in ganzen Kolben direkt auf dem Rost grillen.
  • Cherry-Tomaten einzeln oder als Rispe direkt grillen. Vorher mit Öl einpinseln.
  • Artischocken gefüllt oder als aufgeschnittene Hälfte indirekt grillen.

Gemüse in Bestform

Paprika, Zucchini und Zwiebeln vertragen beim Grillen deutlich höhere Temperaturen als Tomaten, Gurken und Auberginen. Lieber rote als grüne Paprika nehmen, denn grüne Paprika werden beim Grillen leicht bitter. Gemüse vor dem Grillen mit raffiniertem Öl oder Grillmarinade bestreichen, damit es beim Garen nicht schwarz wird. Der Umluft-Effekt in einem geschlossenen Grill sorgt für gleichmäßiges Garen, und du musst das vegane Grillgut nicht wenden. Um die wertvollen Nährstoffe zu behalten, sollte Gemüse eher bei niedrigen Temperaturen und indirekt gegrillt werden.

Vegan grillen:

Perfekte Fleischalternativen

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Wie wäre es mit saftigen Süßkartoffel-Bohnen-Burgern oder Gemüsesteaks?

Wenn feurige Hackbällchen aus Saitan und Soja über dem Feuer brutzeln und ihren köstlichen Duft verbreiten, können auch Fleischfans der Versuchung nicht widerstehen. Quinoa-Salat und Tempeh-Spieße auf Basis von gekochten Sojabohnen bilden die perfekten Beilagen. Weitere Inspirationen findest du in unserem Grillbuch Weber`s Veggie.

Wenn du etwas mehr Zeit für die Vorbereitung hast und deine Freunde kulinarisch vom Hocker hauen willst, dann haben wir noch einen besonderen Tipp für dich: Die „Smoked Watermelon“ ist herzhaft, fruchtig, überraschend und vegan.

Das ist beim veganen Grillen zu beachten

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Auffangschalen verhindern, dass kleinteiliges veganes Grillgut sowie Fett, Marinade oder Gemüsesaft auf die Glut geraten. Am besten nimmst du wiederverwendbare Tropfschalen.

Für würzige Gemüsepäckchen eignet sich Backpapier als Hülle. Wenn du es lieber natürlich magst, kannst du beim veganen Grillen auch auf Bananen- oder Kohlblätter sowie spezielles BBQ-Papier aus Holz mit Schnur zurückgreifen. Auch in unseren Wood Wraps aus Erlenholz kannst du Gemüse garen, das in kurzer Zeit mit köstlichem Raucharoma veredelt wird.