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Festtagsgrillen:
Lasst uns froh und hungrig sein

Wintergrillen? Na klar! Und Festtagsgrillen? Ja bitte! Dieses Jahr bleibt der Backofen kalt – wir haben die besten Tipps für festliche Gerichte vom Grill!
Und ein paar wichtige Sicherheitshinweise gibt’s dazu!

Wintergrillen ist ja kein unbekanntes Phänomen mehr – Grillfreunde heizen zunehmend auch bei Schnee und Eis den Grill an. Was die Festtage betrifft, herrscht allerdings noch Nachholbedarf: Weihnachten und Silvester zu grillen läuft eher unter der Überschrift „Geheimtipp“. Na gut, Heiligabend ist ja auch traditionell der Termin für schnelles und unkompliziertes Essen, da will keiner lange am Grill stehen. Aber am 1. und 2. Feiertag, an Silvester oder Neujahr haben alle mehr Zeit – gute Voraussetzungen für einen Ausflug an den Grillrost. Hier kommen unsere Ideen für dein Festtags-Grillen!

Übrigens: Unsere Tipps zum Grillen bei Wind und Wetter haben natürlich auch an Weihnachten und Silvester ihre Gültigkeit!

Festliches Federvieh vom Grill

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Zu den traditionellen Gerichten an den Feiertagen gehören Ente und Gans. Diesmal kommt das Federvieh zur Abwechslung nicht aus dem Ofen, sondern vom Grill. Am besten funktioniert das mit einem Geflügelhalter.

Wer es klassisch mag, füllt den Vogel mit Apfel- und Zwiebelstücken, bestreicht ihn mit einer passenden Marinade und würzt mit Salz, Pfeffer und Thymian. Auf dem Grill benötigen Enten und Gänse mehr Zeit als im Ofen, bis zu vier Stunden solltest du einplanen. Der Vogel ist gar, wenn er eine Kerntemperatur von 80 bis 90 Grad erreicht hat.

Wir empfehlen Semmelknödel als Beilage. Koche die Knödel einen Tag vorher nach Rezept vor und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. So werden sie fester. Zum weihnachtlichen Grillen schneidest du die Knödel auf und legst sie in eine Tropfschale. Nach ein paar Minuten auf dem Rost sind die Knödel servierfertig!

Wenn du lieber Gänsebrust vom Grill servieren möchtest, findest du hier das passende Rezept.

Festtagsgrillen:

Wild, Fisch und Grill-Spezialitäten

Wild schmeckt ebenfalls schön festlich. Rehrücken zum Beispiel gelingt auf dem Grill wunderbar zart. Gratiniert mit gehackten Mandeln, Semmelbröseln, Butter, Honig und Parmesan, kannst du das Fleisch anschließend indirekt gar grillen. Passend zur Weihnachtszeit haben wir für dich auch ein Rezept mit Spekulatiuskruste – lecker.

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Neben Fondue und Raclette gibt’s Silvester oft Fisch. Der Karpfen ist zum Beispiel so ein altehrwürdiges Gericht zum Jahreswechsel. Der lässt sich selbstverständlich auch grillen, ist jedoch mit seinem häufig leicht moderigen Geschmack nicht jedermanns Sache.

Garnelen und Forellen kommen dagegen immer gut an. Und wer sich mal so richtig austoben möchte, probiert ein Gericht aus der ganz hohen Schule des Grillens – wie Spare Ribs oder Beef Brisket.

Runde Sache:

Festtagsbratapfel vom Grill

Für den Nachtisch ist Bratapfel geradezu prädestiniert! So geht’s auf dem Grill: Das Obst halbieren und entkernen. Anschließend Zucker, Zimt und Nelkenpulver mit geriebener Zitronenschale vermischen und in die Apfelhälften füllen. Hier eine Alternative mit Amarettini-Keksen oder hier mit Rumsahne.

Die Früchte mit kleinen Stäbchen anstechen – sonst werden sie auf dem Grill zu heiß und können platzen! Die Äpfel mitsamt etwas zerlassener Butter in eine Tropfschale geben. Für etwa 20 Minuten auf die Grillkohle oder den Rost legen.

Glühwein gefällig?

Herrlich, so ein Glas Glühwein zum Festtags-Grillen. Das schmeckt und wärmt! Als Genießer greifst du nicht zu Fertigmischungen, sondern bereitest deinen Glühwein selbst zu. Welchen Wein du als Grundlage wählst, bleibt deinem Geschmack überlassen. Es sollte ein solider Tropfen sein und kein Fusel, wir empfehlen einen trockenen oder halbtrockenen Rotwein. Geschmacklich kann er durchaus kräftig ausfallen, sonst sieht er gegen die Gewürze keinen Stich. Cabernet Sauvignon, Merlot oder Pinot Noir sind eine gute Wahl. 

Für einen Liter Wein benötigst du eine Bio-Orange (oder Bio-Zitrone), zwei Zimtstangen, drei Nelken, etwas Kardamom und ein paar Esslöffel Rohzucker. Nachdem du deinen Grill auf indirekte Hitze vorbereitet hast, gibst du die in Scheiben geschnittene Frucht zusammen mit dem Wein und den Gewürzen in den Dutch Oven und erhitzt alles. Nicht kochen, sonst verflüchtigt sich der Alkohol, und die Gewürze schmecken bitter! Den Wein noch eine gute halbe Stunde ziehen lassen. Bei Bedarf nachsüßen. Wer mag, verfeinert den Glühwein zudem mit Rum, Brandy oder Cognac.

Auch beim Festtags-Grillen:

Safety first!

Unsere Tipps lassen sich schnell umsetzen und garantieren ein sicheres Grillerlebnis an den Festtagen.

Bei Gasgrills:

Achte auf undichte Stellen!
Führe jedes Mal eine Dichtigkeitskontrolle durch, wenn du die Flüssiggasflasche tauschst oder abtrennst und wieder anschließt. Dafür musst du nur etwas Seifenwasser auf die Verbindungsstelle auftragen. Drehe die Flasche auf, ohne die Bedienknöpfe zu betätigen. Verwende den Grill nicht, wenn sich Bläschen bilden! In diesem Fall liegt ein Gasleck vor. Verwende eine andere Gasflasche!

Bürste die Brennerrohre ab!
Reinige mit einer Grillbürste alle Öffnungen von Oxidationsrückständen und Schmutz. Schiebe die Bürste dabei nicht längs über die Rohre, da so noch mehr Verunreinigungen in die Löcher gelangen können. Verstopfte Öffnungen können zu einem Flammenrückschlag führen.

Prüfe das Innere des Grills!
Im Inneren des Grills können sich im Laufe der Zeit Fettablagerungen bilden. Verwende einen Kunststoffspachtel, um das Fett in die Auffangschale am Boden zu schieben.

Leere die Auffangschale und entsorge die Alu-Tropfschale!
Tausche die Alu-Tropfschale aus. Denke daran, Fett kann sich entzünden!

Bei Holzkohlegrills:

Entferne die Asche!
Entferne die gesamte Asche und nicht verbrannte Holzkohle aus dem Kessel und dem Aschebehälter, bevor du mit dem Grillen beginnst. Die Holzkohle brennt dadurch leichter, und es landet keine glühende Asche außerhalb des Grills.
Tipp: Nach dem Festtags-Grillen könnt ihr es euch noch im Garten oder auf der Terrasse gemütlich machen – mit unserem Fireplace wird’s besonders heimelig!