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Flammlachs:
Die Sache mit
dem Brett vorm Grill

Leben wie Gott in Finnland: Der auf einem speziellen Brett befestigte und über dem Grill gegarte Flammlachs ist eine echte Köstlichkeit – nicht nur im Winter.

Die Finnen, die den Flammlachs unter dem Namen Loimulohi erfunden haben, genießen ihn am liebsten zur Zeit der Mittsommernacht im Juni. Hierzulande wird er manchmal auf Weihnachtsmärkten angeboten. Es ist aber ganz einfach, Flammlachs selber zu machen – zu jeder Jahreszeit.

So funktioniert das

mit dem Flammlachs und dem Brett

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Die auch Feuerlachs genannte Spezialität wurde früher von den finnischen Ureinwohnern am offenen Feuer zubereitet. Inzwischen ist es auch üblich, Flammlachs auf dem Grill zu garen. Alles, was du dazu brauchst – außer einem Grill natürlich – ist ein Flammlachs-Brett.

Auf diesem Holzbrett wird der Lachs mit einem Befestigungsgitter fixiert oder mit zinkfreien Nägeln angenagelt. Das Brett bringst du vertikal am Rand des Grills an. Halterungen und Schrauben sind in der Regel mitgeliefert, ebenso die Gelenke, mit denen du den Neigungswinkel des Brettes verstellen kannst. Tipp: Probiere für Fleisch und Fisch auch mal ein Räucherbrett aus!

Lachs gehört zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland: Er hat einen ganz eigenen, kräftigen Geschmack und ist dennoch ausgesprochen zart. Zuchtlachs enthält etwas mehr Fett als Wildlachs und schmeckt deshalb etwas saftiger. Bei einem Qualitätsvergleich stellte die Stiftung Warentest 2018 fest: Keines der 30 getesteten Lachsfilets – ob Zucht- oder Wildlachs – war mit Schadstoffen belastet. Ein unbeschwertes Grill- und Essvergnügen ist mit Flammlachs also garantiert, vor allem wenn du zu Lachs mit MSC- oder Biosiegel greifst, die für arterhaltende Fischerei stehen.

Leckere Gewürzmischung

für Flammlachs

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Bevor du den Flammlachs zubereiten kannst, solltest du ihn unter kaltem Wasser abspülen, danach sorgfältig trocknen und kontrollieren, ob auch wirklich alle Gräten entfernt sind. Das Brett zum Schutz vor Hitze bitte ordentlich wässern. Anschließend wird der Feuerlachs auf der Fleischseite gewürzt. Entweder nimmst du dazu eine fertige Gewürzmischung oder du versuchst es einmal mit einer Eigenkreation. Salz und gemahlene Pfefferkörner sollten auf jeden Fall dabei sein. Hinzu nimmst du nach Lust und Laune weitere Gewürze. Ein Vorschlag: Süßes Paprikapulver und gestoßene Wacholderbeeren ergeben eine vorzügliche Mischung!

Den gewürzten Lachs befestigst du nun mit der Hautseite zum Holz auf dem Flammlachs-Brett und richtest es am Rand des auf circa 200 Grad vorgeheizten Grills auf. Achte dabei auf folgendes: Da sich das untere Ende des Bretts näher an der Glut befindet als das obere, sollte der Flammlachs so befestigt sein, dass das dünnere Teil am oberen Brettende liegt und das dickere unten und damit näher an der Hitze. Der Lachs ist perfekt gegart (also innen noch schön rosa), wenn er eine Kerntemperatur von 55 Grad erreicht hat. Und dann: „Hyvä ruokahalu!“ (finnisch für: „Guten Appetit!“).

Interessante Facts über den Lachs

Lachse werden bis 1,50 Meter lang und können ein Gewicht von 35 Kilogramm erreichen. Während ihres Lebens ändern Lachse mehrmals die Farbe. Junge Tiere haben noch die charakteristischen roten Flecken, erst später setzt sich die glänzend graue Farbe und der helle Bauch durch.

Während Wildlachs hauptsächlich im Herbst auf den Markt kommt, ist Zuchtlachs das ganze Jahr über in gleichbleibender Qualität erhältlich.

Neben wichtigen Vitaminen (B12, D) und Spurenelementen wie Jod und Zink enthält Lachs auch wertvolle Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium.