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Von wegen Sättigungsbeilage:
Kartoffeln und Spargel grillen

Kann man Spargel grillen? Man kann! Und wir sagen dir, wie! Außerdem: So holst du aus dem Klassiker Grillkartoffel alles raus!

Spargel, das königliche Gemüse – seinen zarten Geschmack wussten schon die alten Römer zu schätzen. Zur Erntezeit von Ende März bis Ende Juni steht der Asparagus, so der wissenschaftliche Name, bei uns entsprechend hoch im Kurs. Meist klassisch: gekocht und mit zerlassener Butter, Kartoffeln und Schinken serviert. Aber du kannst Spargel auch grillen! Genauso wie seinen Begleiter, die Kartoffel.

Weißen und grünen Spargel grillen

Spargel vom Grill schmeckt sowohl in der grünen als auch in der weißen Variante. Grüner Spargel ist etwas unkomplizierter, da er dünner und schneller gar ist. Zudem muss weißer Spargel geschält werden, bevor er auf dem Rost landet.

Zunächst die Stangen waschen und von holzigen Enden befreien, dann mit etwas hitzebeständigem Öl bestreichen und mit Salz würzen. Grüner Spargel kann anschließend sofort auf den Grill, bei 180 bis 200 Grad ist er in circa 10 Minuten fertig. Weißen Spargel zu grillen dauert etwas länger: Er benötigt etwa eine halbe Stunde – es sei denn, du hast ihn bereits in kochendem Wasser blanchiert, dann geht’s schneller. Die Garprobe gibt Aufschluss: Einfach mit einem Küchenmesser in das Gemüse stechen. Ist der Spargel weich, aber noch bissfest, kann er serviert werden. Besonders gut schmeckt gegrillter Spargel mit Kräuterbutter!

Ebenfalls lecker: Spargel erst in Öl, Kräutern und Gewürzen marinieren und dann grillen. In diesem Fall nimmst du aber besser eine Grillunterlage, da sonst die Marinade in den Grill tropft. Viele verwenden, wenn sie Spargel grillen, auch eine Grillschale und geben eine Scheibe Zitrone und kleine Butterstücke obendrauf. Welche Zubereitungsart du auch bevorzugst, Spargel zu grillen ist ein Kinderspiel.

Und ein aromatisches dazu! Hervorragend schmeckt gegrillter Spargel übrigens mit Grillkartoffeln. Was uns zum nächsten Punkt bringt.

So gelingen die perfekten Grillkartoffeln

Kartoffeln sollten auf dem Grill immer mit Schale zubereitet werden. Sie sorgt dafür, dass kaum Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Essen solltest du die Schale allerdings nicht. Sie enthält Solanin. Diese schwach giftige natürliche Verbindung dient der Pflanze als Schutzmechanismus gegen Schädlinge und ist für die meisten Menschen unbedenklich. Bei einigen allerdings kann Solanin Magenbeschwerden oder Übelkeit hervorrufen.

Wenn du Kartoffeln grillst, solltest du zu festkochenden Sorten wie Sieglinde, Linda oder Cilena greifen – weichkochende Kartoffeln neigen dazu, zu zerfallen. Große Kartoffeln kochst du für etwa 20 Minuten in Salzwasser vor; sonst dauert es eine Ewigkeit, bis sie auf dem Grill durchgaren.

Bevor es an den Grill geht, werden die Kartoffeln gewaschen und die Schale abgebürstet. Für eine Extraportion Aroma kannst du die Kartoffeln mit etwas Öl und Gewürzen bestreichen. Die klassische Grillkartoffel bereitest du in einem Grillpäckchen zu, das je nach Geschmack noch mit frischen Kräutern wie Rosmarin gefüllt ist. Auf dem Grill selbst die Kartoffeln nicht allzu großer Hitze aussetzen, also eher am Rand platzieren. Je nach Größe benötigen sie 15 bis 30 Minuten.

Grillkartoffeln schmecken fantastisch mit Sour Cream oder Kräuterbutter. Du kannst natürlich auch eigene Dips und Saucen kreieren – experimentiere einfach ein wenig mit Quark, Gewürzen und Kräutern.

Eine köstliche Alternative sind Rosmarinkartoffeln vom Grill: Dafür nimmt du kleinere Kartoffeln und halbierst sie. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Rosmarin in eine Grillschale geben und für etwa 20 Minuten auf dem Rost garen.