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Bester Geschmack, gut verpackt: Grillpäckchen

Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten? Mit unseren Grillpäckchen wird jeder Grillabend zu einer echten Bescherung!

Steaks, Koteletts und Bratwürste gehören zum Grillabend, logisch. Aber wie sieht’s mit Käse aus? Oder Fischfilets? Oder mit frischen Gemüse-Ideen? Mit anderen Worten: Her mit den Grillpäckchen!

Würzig: Grillpäckchen mit Käse

Die meisten Käsesorten würden mit ihrem niedrigen Schmelzpunkt auf dem Grill in Nullkommanichts zerfließen. Eine Ausnahme bilden spezielle Grillkäsesorten wie Halloumi. Aber auch andere Käsesorten können auf den Rost – in einem Grillpäckchen. Besonders beliebt bei dieser Variante ist Fetakäse beziehungsweise Schafskäse.

Für ein Feta-Grillpäckchen schneidest du den Käse in dünne Scheiben und wickelst ihn ein. Um dabei auf Alufolie zu verzichten, kannst du entweder ganz natürlich auf Bananenblätter, Kohl-, Mangold-, Rhabarber- oder Weinblätter zurückgreifen oder du benutzt recyclebare Materialien wie Pergament- und Backpapier. Das Material sollte mindestens doppelt so groß sein wie die Käsescheibe. Jetzt kommen weitere Zutaten herein, zum Beispiel:

  • Paprika
  • Tomaten (auch getrocknet)
  • Gurken
  • Zucchini
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Kartoffeln (gekocht)
  • Kräuter (Thymian, Oregano, Petersilie, Schnittlauch etc.)
  • Gewürze (Pfeffer, Chili etc.)

Das Prinzip ist ein bisschen wie beim Raclette: Probiere einfach aus, welche Beigaben dir am besten zum würzigen Käse schmecken. Tipp: Auf Salz kannst du in der Regel verzichten, da Feta von sich aus schon ordentlich gesalzen ist. Ist das vegetarische Grillpäckchen gefüllt, wird es verschlossen und kommt bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten auf den Grill.

Abenteuerlustige wickeln auch Weichkäsesorten wie Romadur ein. Selbst einem Blauschimmelkäse entlockst du per Grillpäckchen einen ganz neuen Geschmack – zum Beispiel kombiniert mit Birne und Fenchel.

Fein: Grillpäckchen mit Gemüse

Viele Gemüsesorten lassen sich grillen, ohne sie einzuwickeln – etwa Maiskolben, Paprika, Gemüsezwiebeln, große Champignons, Avocados, ja sogar Avocados. Einfach vorher mit Öl bestreichen oder marinieren und dann in einer Grillschale auf den Rost legen.

Der Vorteil von Gemüsepäckchen beim Grillen: Das Gemüse wird schonend gegart und die Verpackung verhindert, dass das Gemüse austrocknet oder gar anbrennt. Ach ja: An das Grillgemüse-Päckchen gehört natürlich Salz! Die Zubereitungszeit hängt von der Gemüsesorte ab, liegt aber in den meisten Fällen um die 10 Minuten.

Als weitere Gemüsesorten bieten sich für ein Grillpäckchen an:

  • Blumenkohl (blanchiert)
  • Brokkoli (blanchiert)
  • Kohlrabi
  • Pastinaken
  • Möhren
  • Rote Bete

Saftig: Grillpäckchen mit Fisch

Viele Fischfilets, besonders solche ohne Haut, haben die überaus lästige Eigenschaft, auf dem Grill sofort in kleine Stücke zu zerfallen. Du kannst dir mit Grillkörben oder -pfannen behelfen – oder du bereitest den Fisch in einem Grillpäckchen zu. Zusätzlicher Bonus: Wenn du etwas Weißwein ins Grillpäckchen gibst, wird der Fisch besonders saftig und aromatisch. Das Päckchen solltest du vorher von innen einfetten.

Feste Fische wie Lachs, Forelle, Dorade, Thunfisch und Schwertfisch kannst du – gut eingeölt! – direkt auf den Grill legen. Kabeljau, Rotbarbe und Heilbutt mit ihrem weichen Fleisch sind besser im Grillpäckchen aufgehoben. In die Päckchen kommen außerdem etwas Zitronensaft, ein paar Kräuter wie Dill oder Fenchel, eine halbe Knoblauchzehe und der besagte Spritzer Weißwein. In 10 bis 15 Minuten ist dieser wunderbar leichte Grillgenuss fertig. Dazu ein Gläschen trockener Weißwein – très bien!