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Tomahawk-Steak:
Powwow am Grill

Das ist mal ein Stück Fleisch: Wenn du ein gigantisches Tomahawk-Steak auf den Grill wirfst, machen deine Gäste Augen!

Möchtest du bei der nächsten Grillparty unter deinen Freunden mal so richtig Eindruck schinden und zugleich dein Können als wahrer Grillmeister unter Beweis stellen, werfe ganz lässig ein Tomahawk-Steak auf den Grill. Es sieht nicht nur beeindruckend aus, es schmeckt auch hervorragend!

Was ist eigentlich ein Tomahawk-Steak?

Das Tomahawk-Steak ist per Definition ein klassisches Rib-Eye-Steak, es hängt aber an einem extra langen Knochen. Die korrekte Bezeichnung wäre also eigentlich Tomahawk-Rib-Eye. Das Rib-Eye im Tomahawk-Schnitt enthält den gesamten Rippenbogen und macht die ursprüngliche Größe des Rindes bewusst. Die Dicke des Knochens bestimmt auch die Dicke des Steaks.

Die meisten Tomahawk-Steaks kommen mit geputztem Knochen in die Fleischtheken. Noch besser schmecken sie aber mit ungeputztem Knochen, da Fleischgeschmack und Saftigkeit stärker erhalten bleiben.

Ein Tomahawk-Steak wiegt in der Regel zwischen einem und 1,6 Kilo, damit bekommst du locker zwei bis drei Gäste satt. Es soll aber Fleischfans geben, die so ein Monster-Steak allein verputzen!

Tomahawk-Steak grillen – vorwärts und rückwärts

Das Tomahawk-Steak zuzubereiten, klappt vorwärts wie auch rückwärts (Reverse Sear). Beim rückwärts gebratenen Tomahawk-Steak bringst du das Fleisch erst im Ofen bei niedriger Hitze langsam auf eine Kerntemperatur von 50 bis 55 Grad. Bei einer Ofentemperatur von 100 Grad dauert das knapp 90 Minuten. Anschließend grillst du das Steak bei starker direkter Hitze von jeder Seite zwei Minuten an, damit es schöne Röstaromen und eine aromatische Kruste bekommt.

Wenn dir die Rückwärts-Methode zu lange dauert, grillst du vorwärts. Dafür bereitest du deinen Grill für eine direkte Zone mit starker Hitze und eine indirekte Zone mit niedrigerer Hitze vor. Sobald der Grillrost richtig heiß ist, grillst du das Tomahawk-Steak von beiden Seiten jeweils drei Minuten stark an. Anschließend legst du das Steak in den indirekten Bereich und lässt es bis zur gewünschten Kerntemperatur ziehen, sie liegt bei 54 bis 56 Grad.

Das Tomahawk-Steak ruht idealerweise noch einige Minuten, nachdem du es vom Rost genommen hast. In dieser Zeit gart das Steak minimal nach, daher solltest du das Fleisch bereits bei 52 bis 53 Grad vom Grill nehmen.

Zum Anrichten schneidest du das Fleisch vom Knochen und dann gegen die Faser in schmale Tranchen.

Übrigens: Mit seinen mächtigen Ausmaßen und großem Knochen eignet sich ein Tomahawk-Steak prima für einen Grillabend unter Männern – zum Beispiel fürs Grillen im Caveman-Style!

Woher kommt der Name Tomahawk-Steak?

Seine Bezeichnung verdankt das Tomahawk-Steak natürlich seiner Form, die stark an den Tomahawk der Indianer erinnert. Das Wort stammt aus der Indianersprache – Tamahaac bedeutet Axt oder Kriegsbeil.

In Deutschland kannst du Tomahawk-Steaks erst seit 2013 kaufen, mittlerweile gelten sie in der Grillszene als In-Steaks.