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Scampi und Garnelen grillen:
So gelingen die Schalentiere perfekt

Lust auf Seafood vom Grill? Mit unseren Tipps schmecken die Schalentiere besonders lecker!

In den Meeren tummeln sich einige Tausend Garnelenarten, etwa 350 davon sind im Lebensmittelhandel erhältlich. Gambas, Crevetten, Shrimps, Prawns, Scampi – der landläufige Oberbegriff für alle ist Garnele. Wir verraten dir, welche Garnelen zum Grillen am besten geeignet sind und wie sie perfekt gelingen.

Was ist der Unterschied zwischen Scampi und Garnelen?

Scampi, auch Kaisergranat genannt, gehören genaugenommen zur Familie der Hummerartigen. Im Gegensatz zu Garnelen besitzen sie Scheren und haben einen deutlich breiteren Schwanz. Auch ihre Farbe unterscheidet sich: Selbst im rohen Zustand sind Scampi rötlich gefärbt, Garnelen hingegen graubläulich. Geschmacklich erinnern Scampi nach dem Grillen mit ihrem feinem nussigen Aroma leicht an Marzipan, während Garnelen eher mineralisch-süßlich schmecken.

Gamba ist der spanische, Crevette der französische und Shrimp der englische Name für Garnele. Größere Exemplare ab zehn Zentimeter Länge werden auch als Prawn oder Riesengarnele bezeichnet. Besonders große Tiere heißen Tiger Prawn oder King Prawn. Wenn du auf die richtige Zubereitung und Grillzeit achtest, schmecken alle gegrillten Garnelen köstlich.

Garnelen grillen – die richtige Vorbereitung

Tiefgefrorene Garnelen in kaltem Wasser auftauen und zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Hast du frische Garnelen beim Fischhändler oder im Supermarkt gekauft, bekommst du sie meist im Ganzen, also mit Kopf, Schale und Darm – es sei denn, sie sind küchenfertig und schon entdarmt. Den Darm musst du unbedingt entfernen! Ansonsten schmecken die Garnelen nach dem Grillen bitter und sind kaum genießbar.

Zum Entdarmen am Rücken der Garnele einen flachen Schnitt durch die Schale machen. Dann den dunklen Darmfaden mit einem spitzen Messer oder den Fingern herausziehen. Anschließend die Garnele gründlich unter fließendem kalten Wasser abspülen. Danach auf Küchenpapier legen und gut trocken tupfen.

Mit oder ohne Schale?

Wenn du die Schale vor dem Grillen komplett abziehst, verringert sich die Garzeit. Zudem lassen sich die Krustentiere besser marinieren und würzen. Nachteil: Geschält können die Garnelen schneller verbrennen oder zu trocken werden.

Zum Schälen einfach den Schnitt am Rücken verlängern und den Panzer rundherum abziehen. Das Schwänzchen solltest du jedoch dranlassen, es macht sich hinterher schön auf dem Teller. Geschälte Garnelen eignen sich für eingelegte Garnelenspieße oder einen Gourmet-Burger.

In der mediterranen und asiatischen Küche werden die Krustentiere dagegen mit Schale gegrillt.

Extrawürze: Garnelen vor dem Grillen einlegen
Eine raffinierte Würze bringt Sesam- oder Erdnussöl. Die Marinade kannst du nach Geschmack einfach mit Salz und Pfeffer, scharf mit Chili oder Ingwer, aromatisch mit viel Knoblauch, süß mit Honig und Sesam oder fruchtig mit Zitronengras und Limetten verfeinern. 30 bis 60 Minuten in der Marinade reichen aus, so kannst du im Handumdrehen ein sensationelles Geschmackerlebnis erzielen!