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Grillthermometer:
Punktlandung für dein Fleisch

So garst du Steak, Pulled Pork und Co. auf den Punkt!

Ein Grillthermometer ist ein unverzichtbares Werkzeug, wenn du Fleisch punktgenau garen willst. Es misst die Kerntemperatur im Inneren, ohne dass du das Grillgut anschneiden musst. Welcher Hitzemesser ist für dich am besten geeignet? Hier erfährst du alles über analoge, digitale und Funk-Grillthermometer.

Analoge Grillthermometer

In analogen Thermometern befindet sich ein Wirkstoff, der sich bei Kälte oder Hitze entweder zusammenzieht oder ausdehnt. Oft dient auch ein Bimetall diesem Zweck: Es besteht aus zwei Schichten unterschiedlicher Metalle und reagiert ähnlich wie der Wirkstoff auf Kälte und Hitze. Stichst du die Messnadel ins Fleisch, wird der Messwert direkt auf eine Anzeige übertragen.

Vorteile:
Analoge Grillthermometer sind schnell zur Hand und preisgünstig. Es gibt keinen Kabelsalat. Die Thermometer lassen sich gut reinigen.

Nachteile:
Analoge Thermometer messen häufig nicht exakt, zeigen zudem die gemessene Temperatur nicht so genau an wie digitale Grillthermometer.

Digitale Grillthermometer

Digitale Thermometer haben eine LCD-Anzeige, auf der sie die Temperatur anzeigen. Ein Beispiel für ein digitales Modell ist das Weber Snapcheck-Thermometer, dass in drei Sekunden anzeigt, ob dein Steak auf den Punkt gar ist. Ein einfaches Modell wäre das  Weber Thermometer mit Sofortanzeige.

Andere digitale Grillthermometer verbindest du mit einem hitze- und feuerbeständigen Kabel, an dessen Ende sich der Temperaturfühler befindet. Den Temperaturfühler stichst du ins Grillgut, er misst dann die Temperatur des Fleisches. Es gibt Thermometer mit einem Fühler und mit mehreren, sodass du die Temperatur von verschiedenen Stücken Fleisch überwachen kannst.

Vorteile:
Digitale Grillthermometer messen zuverlässiger und genauer als analoge Modelle, sie zeigen den Messwert sofort an. Einige digitale Thermometer sind für verschiedene Fleischsorten programmierbar, zudem gibt es Modelle mit Extra-Features wie Alarm- und Timerfunktion.

Nachteile:
Das Mehr an Komfort hat seinen Preis: Digitale Thermometer sind teurer als analoge. Sie arbeiten mit Batterien, die regelmäßig getauscht werden müssen. Die Kabel sind nach Gebrauch immer zu reinigen.

Grillthermometer mit Funk

Grillthermometer mit Bluetooth oder WLAN ermöglichen es, das Grillgut per App für das Smartphone oder das Tablet im Blick zu behalten. Sie übertragen die gemessene Kerntemperatur kabellos auf das jeweilige Gerät. Hast du in der Grillthermometer-App zuvor die gewünschte Temperatur oder den gewünschten Garzustand eingegeben, meldet die App, wenn das Fleisch gar ist. 

Bei Grillthermometer mit Bluetooth ist die Reichweite allerdings gering, so dass du besser in der Nähe des Grills bleibst. WLAN überträgt Daten auch über größere Distanzen.

Weber hat drei Grillthermometer mit Funk und App-Anbindung im Sortiment:

Die Vorteile:
Du musst nicht ständig direkt am Grill stehen, um die Temperatur des Grillguts unter Kontrolle zu haben. Das ist besonders praktisch, wenn das Fleisch lange auf dem Grill gart. Dank Grillthermometer-App hast du immer alles im Blick.

Die Nachteile:
Bluetooth funktioniert nur über kurze Distanzen, zudem können Funkverbindungen immer mal schwächeln. Und natürlich sollte deinem Smartphone oder dem Tablet während des Grillens nicht die Energie ausgehen. Außerdem sind Grillthermometer mit Funktechnik teurer als einfache digitale Modelle.

Grillthermometer im Einsatz

Grillen mit Thermometer ist besonders sinnvoll bei großen Stücken, die für einen längeren Zeitraum garen müssen. Beispielsweise Pulled Pork und Beef Brisket. Wenn du den Temperarturfühler ins Fleisch stichst, solltest du möglichst genau die Mitte des jeweiligen Stücks treffen. Der Fühler sollte sich aber nicht in unmittelbarer Nähe zu einem Knochen befinden, da Knochen sich schneller erhitzen als Fleisch und das Messergebnis verfälschen können.