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Rumpsteak:
Ein Klassiker auf
dem Grill

Es ist eines der beliebtesten Steaks auf der Welt: das Rumpsteak!
Sein charakteristischer Fettrand sorgt für einen kräftigen Geschmack.

Wo auch immer du auf der Welt ein Steak essen willst: Ein Rumpsteak (englisch: rump = Rumpf) bekommst du überall serviert. Eventuell heißt es nur etwas anders. So wird es in den USA als Striploin bezeichnet oder steht als New York Strip oder Club Steak auf der Speisekarte.

Rumpsteak ist nicht gleich Rumpsteak

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Interessanterweise verstehen Briten und Amerikaner unter einem Rumpsteak eine andere Steak-Sorte als wir Deutschen: nämlich ein Hüftsteak, manchmal sogar ein eher zähes Stück aus der Oberschale. Das kommt daher, dass dort das Fleisch anders zerlegt und bezeichnet wird.

Das Rumpsteak, wie wir es in Deutschland kennen, wird von deinem Metzger aus dem hinteren großen Rinderrücken geschnitten, der an die Hochrippe grenzt. Genauer gesagt ist das herausgeschnittene Stück Fleisch das Roastbeef – und ein Rumpsteak ist Roastbeef in Scheiben. Der Steak-Klassiker zeichnet sich durch sehr saftiges und zugleich bissfestes Fleisch aus. Charakteristisch für das Rumpsteak ist sein Fettrand, den du beim Braten oder Grillen auf keinen Fall entfernen solltest. Denn Fett ist bekanntlich Geschmacksträger Nummer eins!

Rumpsteak grillen: Fettrand einschneiden

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Auf dem Grill lässt sich ein Rumpsteak leicht zubereiten: Du musst nur daran denken, mit einem scharfen Messer den Fettrand in Abständen von einem Zentimeter einzuschneiden. Vorsichtig: Auf keinen Fall ins Fleisch selbst schneiden, da dann beim Grillen der Fleischsaft über dem Rost austritt.

Das Einschneiden des Fettrands hat einen einfachen Grund: Es verhindert, dass sich das Fleisch auf dem Rost oder in der Pfanne beim Angrillen wölbt und nicht gleichmäßig gart. Servieren solltest du dein Rumpsteak Medium oder Medium Rare, am exaktesten kontrollierst du den Gargrad mit einem Grill-Thermometer.

Vor dem Servieren lässt du das Rumpsteak drei Minuten ruhen, damit sich der Fleischsaft gleichmäßig verteilt. Wichtig: Beim Ruhen steigt die Kerntemperatur noch einmal um zwei bis drei Grad an.

Tipp: Zu Rumpsteak schmeckt eine selbstgemachte Sauce Béarnaise hervorragend! Oder serviere deinen Gästen ein Steak mit Bohneneintopf – deftig nach Cowboy-Art!

Auch lecker: Roastbeef in Gänze grillen

Wenn du eher auf große Braten stehst: Natürlich kannst du das Roastbeef auch als Ganzes grillen. Du stellst dafür deinen Grill auf 80 Grad indirekte Hitze ein und lässt das Roastbeef garen, bis es die gewünschte Kerntemperatur hat (Medium: 55 bis 59 Grad). Nun noch drei bis fünf Minuten ruhen lassen, anschneiden – guten Appetit.

Steak: Das sind die sechs Garstufen

Die Garstufen sagen dir, wie roh oder durchgebraten Rumpsteak und Co sind. Wie du das Steak am liebsten magst, hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Wie lange du das Steak auf den Grill legst, hängt auch von der Art und Dicke des verwendeten Steaks ab.

  • Bleu/Blue Rare/Black & Blue/Very Rare: Das Fleisch ist nur außen ganz leicht grau angebraten, dabei innen kühl und nahezu roh. Kerntemperatur: circa 38 Grad.
  • Rare/Blutig: von außen grau beziehungsweise leicht bräunlich angebraten, innen etwas erwärmt, aber immer noch fast roh. Kerntemperatur: circa 48 Grad.
  • Medium Rare: von außen intensiv gebräunt, innen mit rotem Mittelteil. Beim Anschneiden tritt roter Fleischsaft aus. Kerntemperatur: circa 54 Grad.
  • Medium/Rosa: festere Struktur, von außen deutlich gar und braun, nur im Kern mit rosa Mittelschicht. Kerntemperatur: circa 59 Grad.
  • Medium Well/Halbrosa: Fleisch ist auch innen nahezu gar, nur noch mit einem kleinen rosa Kern. Kerntemperatur: circa 65 Grad.
  • Well Done/Durch: Steak ist vollkommen durchgegart, innen braun, kein Fleischsaft mehr vorhanden. Kerntemperatur: circa 75 Grad.