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So pflegst du deinen Grill richtig

Wer lange Freude an seinem Grill haben möchte, der sollte sich auch gut um ihn kümmern. Wie man diesen richtig pflegt und reinigt, erfährst du hier.

Mit einem Grill von Weber verhält es sich wie mit dem Kauf einer Rolex – wer kein dickes Bankkonto hat, spart drauf und freut sich dann ein ganzes Leben lang. Sofern ein sorgsamer Umgang und gelegentliche Pflege kein Problem sind. Die Uhr mit dem x ruft alle paar Jahre nach einer Revision, der Grill mit dem „W“ als Anfangsbuchstaben braucht natürlich auch Zuwendung. Wer lange was von seinem „Weber“ haben will, muss kein Putzteufel sein, sollte aber ab und an den Putzlappen schwingen und die Drahtbürste aus der Utensilien-Kiste herausholen.

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen

Oder auch andersherum. Egal, um welchen Grill es sich handelt – wenn er nicht in Gebrauch ist, sind Abdeckhauben von Vorteil. Sie schützen vor Staub, Feuchtigkeit und Kratzer. Denn wer hat seinen Weber schon im Wohnzimmer aufgebaut? Doch mit einer Abdeckhaube kann ein Edelstahlgrill problemlos das ganze Jahr über draußen stehen bleiben. Und ruft auch das Grill-Cover mal nach Reinigung, ist es mit Spüli und Schwamm schnell wieder sauber. Da ist Handarbeit angesagt.

Vor dem ersten Gebrauch

Wer sich einen neuen Grill zugelegt hat, sollte ihn vor dem ersten Gebrauch für 25–30 Minuten auf hoher Stufe anheizen. Das sorgt für das Verbrennen und Verdunsten von Fertigungs- und Ölrückständen. Danach einfach abkühlen und ausdünsten lassen.

Vor dem Grillen

Der Grill sollte auf hoher Stufe vorheizen. So lassen sich Essensrückstände oder Flugrost problemlos mit einer Drahtbürste vom Grillrost entfernen. Außerdem werden Bakterien abgetötet. Zusätzlich lassen sich mit einem vorgeheizten Grill Garzeiten besser timen. Ein Antihaft-Spray sorgt dafür, dass das Grillgut nicht so schnell am Rost kleben bleibt. Vor allem bei empfindlichem Fisch ist das von Vorteil, wenn dieser nicht zerfallen soll.

Während des Grillens

Mit dem sparsamen Umgang von Marinade und anderen Soßen kann dafür gesorgt werden, dass nicht allzu viel in den Grill tropft. Alu-Abtropfschalen fangen Fett und andere Flüssigkeiten auf und verhindern, dass sie auf den Rost, den Grillboden oder in lästige Zwischenräume gelangen.

Mit der indirekten Grillmethode lassen sich insbesondere bei Holzkohlegrills grobe Verschmutzungen vermeiden. Dazu wird einfach auf die untere Ebene des Grills in der Mitte eine Alu-Abtropfschale deponiert. Links und rechts daneben wird die Holzkohle aufgeschüttet. Bratensaft und Fett können jetzt kontrolliert aufgefangen werden.

Nach dem Grillen

... ist die Sauerei oft groß. Eine Grillwaschanlage muss leider erst noch erfunden werden. Als Erstes lässt man deshalb seinen Grill nach der Benutzung nicht auskühlen, sondern heizt ihn bei geschlossenem Deckel nochmal hoch. Dadurch verglühen die meisten Rückstände im Inneren des Gerätes. Mit einer Drahtbürste, je nach Bauart des Grillrosts ein-, zwei- oder dreiseitig, reinigt man die Zwischenräume. Auch Flugrost oder leichte Korrosion entfernt man auf diese Weise.

Die Abtropfschalen nach Gebrauch leeren oder in der Recycling-Tonne entsorgen. Abgekühlt, aber noch warm, geht die kontrollierte Schrubberei jetzt erst richtig los. Bei Elektrogrills empfiehlt es sich, den Stecker zu ziehen, will man nicht in der Notaufnahme oder ungewollt auf dem Rasen rollend landen.

Weber hält für jede Grill-Bauart und für alle Metallarten Reinigungsmittel bereit. Oft entfernt man allein schon mit heißem Wasser, Spüli und einem weichen Topfschwamm mit aufgerauter Oberfläche oder aber einem Kunststoff-Spachtel die gröbsten Verunreinigungen. Hartnäckiger Schmutz lässt sich mit dem Weber Grill-Reiniger gut zu Leibe rücken. Auch in Wasser gelöstes Backsoda wirkt oft schon kleine Wunder.

Selbst für Gusseisen und Edelstahl gibt es entsprechende Reinigungsmittel von Weber. Schrubben ja, kratzen nein, meist reicht das Einweichen verdreckter Partien mit Wasser und Spülmittel, um hartnäckiger Grillreste und Ruß Herr zu werden.

Auch die Brenner brauchen Pflege: Mit einer leichten Drahtbüste lassen sie sich am besten reinigen. Die Heizspiralen beim Elektrogrill sollte man allerdings nie unter Wasser tauchen sondern eher durch hohe Temperaturen ausbrennen und danach mit einem feuchten Schwamm abwischen.

Grillkammern sind ein Sammelbecken für Fett und Bratensoßen. Die meisten Brenner von Gas-Grills sind mit Klammern befestigt. Sie lassen sich mühelos entfernen und können ebenso wie die Grillkammer mit Schwamm, Spachtel und Spüli gesäubert werden, danach vor dem Gebrauch gründlich trocknen lassen.

Ärgernis Deckel: Dieser sieht nach ein paar Grill-Sessions von innen schnell verrußt und unansehnlich aus. Manchmal blättert sogar etwas ab, das wie Farbe aussieht. Doch keine Sorge – meistens handelt es sich um karbonisiertes, also eingebranntes, verhärtetes Fett, das sich von Metall oder Emaille löst. Einweichen, fettlösende Mittel auftragen, warten, abwischen. Und die Innenseite glänzt wieder hell.

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Grillgedanken

Zum Abschluss der Putzaktion ein kleiner Rat: Ein Grill ist während des Gebrauchs extremen thermischen Belastungen ausgesetzt. Fett und andere Flüssigkeiten hinterlassen ihre Spuren. Der Grill wird schon nach kurzer Zeit nicht mehr wie neu aussehen. Solange man aber seinen „Weber“ regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit kontrolliert, ihn hegt und pflegt, kommt er zwar in die Jahre und setzt Patina an, wird aber immer seinen Dienst tun. Und ist dem Grillmeister dann zu jeder Jahreszeit ein treuer Begleiter.