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Hilfe,
mein Grillrost rostet!

Rostflecken auf dem Grillrost sehen nicht nur unappetitlich aus, sie sind auch unhygienisch. Was also tun, wenn der Grillrost rostet? Mit ein paar Tricks lässt sich das Problem leicht aus der Welt schaffen.

Das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“ trifft auch auf den Grill zu. Lüftest du nach einer längeren Auszeit wieder die Abdeckhaube, ist es gut möglich, dass der Grillrost rostig ist. Das ist kein Drama. Ob ein gängiger Gusseisen-Grillrost rostet oder es sich um seltenere Edelstahlroste handelt – wir verraten, wie du dem Rost auf dem Rost den Garaus machst!

Kunststück mit Alufolie,
Handarbeit mit Bürste

Grillrost Reinigen 6495 J13 768X570

Für einen bewährten Hausfrauentrick benötigst du nichts weiter als Alufolie: Die Folie wickelst du sorgfältig um den Rost, sodass er möglichst luftdicht verpackt ist. Parallel den Grill hochheizen. Dann den eingepackten Rost für zehn Minuten über dem Feuer einhängen. Anschließend beiseitelegen und auskühlen lassen. Wickelst du den Rost wieder aus, sind die Flecken verschwunden, und du musst den Rost nur noch abwischen.

Etwas mehr Kraft- und Zeitaufwand verlangt die Reinigung mit Stahlwolle oder einer Grillbürste. Zusammen mit warmem Wasser den verrosteten Grillrost gründlich schrubben. Um auch die Zwischenräume wieder sauber zu bekommen, brauchst du etwas Geduld!

Den rostenden Grillrost einweichen und ausbrennen

  • Feuchtigkeit hilft ebenfalls, wenn der gusseiserne Grillrost rostet. Lege den Rost über Nacht auf eine taunasse Wiese oder packe ihn in wassergetränktes Zeitungspapier. Am nächsten Tag sind Schmutz und Rost gelockert und lassen sich mit Wasser und Bürste entfernen.
  • „Ausbrennen“ ist das Stichwort, wenn es um die Entfernung alter Fleischreste, aber auch von Rost auf dem Grillrost geht: Den Grill hochheizen und den Rost auflegen. Beim Gasgrill zusätzlich den Deckel schließen. Nach ein paar Minuten den Rost auskühlen lassen. Zurück bleibt Ruß, der sich leicht abbürsten lässt.
  • Wenn der Grillrost eines Holzkohlegrills rostet, lässt er sich auch mit Ascheresten reinigen. Die Asche auf einen feuchten Lappen geben und damit den Rost abreiben. Der Aschebrei löst die Verkrustungen, und der Rost muss nur noch mit Wasser abgespült werden.

Cola und Backpulver: Geheimwaffen gegen Rost

Hört sich komisch an, aber manch ein Grillexperte schwört beim Kampf gegen einen rostenden Grillrost auf Cola. Das Prozedere: Den Rost in eine große Plastikwanne legen und diese soweit mit Brause auffüllen, dass der Rost bedeckt ist. Ein paar Stunden oder besser über Nacht einwirken lassen. Das soll die Rostflecken so weit lösen, dass sie sich einfach abwischen lassen. Backpulver wird eine ähnliche Wirkung nachgesagt.

Vorbeugen statt Putzen: So hat Rost keine Chance

Hast du den Grillrost nach Gebrauch von Essensresten befreit, solltest du ihn einfetten. Dazu mit Küchenpapier ein paar Tropfen Speiseöl auf die Stäbe reiben, die Ölschicht schützt vor Korrosion. Außerdem wichtig: Reinigst du den Grillrost nach Verwendung mit Wasser, musst du ihn anschließend sehr gut abtrocknen, damit sich keine braunen Stellen bilden. Idealerweise lagerst du deine Roste im Trockenen, beispielsweise im Keller.